Startschuss für spanischen 170 MWp-Solarpark

Solar

09.04.2018

Mit dem Abschluss eines langjährigen Stromabnahmevertrags (Power Purchase Agreement) zwischen dem Spezialisten für Erneuerbare Energien BayWa r.e. und dem norwegischen Energiekonzern Statkraft, steht der zügigen Realisierung des spanischen Solarparks Don Rodrigo nichts mehr im Wege.

Das Projekt der BayWa r.e. mit einer Gesamtleistung von über 170 MWp liegt südlich von Sevilla und ist europaweit eines der ersten Solarprojekte dieser Größe, das vollständig ohne staatliche Förderung auskommt. Möglich wird dies durch das mit einer Laufzeit von 15 Jahren in Spanien bisher einmalige Power Purchase Agreement (PPA). Zugleich markiert es den Eintritt von Statkraft als führenden europäischen Anbieter von PPAs in den spanischen Markt.

BayWa r.e. hat bereits mit den Vorarbeiten zur Realisierung des Projekts begonnen und wird die Anlage voraussichtlich Ende des Jahres in Betrieb nehmen. Auf einer Fläche von rund 265 Hektar werden damit künftig knapp 300 GWh Solarstrom jährlich erzeugt – das entspricht dem jährlichen Verbrauch von rund 93.000 durchschnittlichen spanischen Haushalten.

„Die Realisierung eines der ersten förderunabhängigen Solarprojekte dieser Größenordnung in Europa ist ein wegweisender Meilenstein – sowohl für uns als internationales Erneuerbare Energien-Unternehmen als auch für die Zukunft des europäischen PV-Marktes “, erklärt Benedikt Ortmann, Geschäftsführer der BayWa r.e. Solar Projects GmbH. „Dass wir solch ein Projekt komplett ohne staatliche Förderung umsetzen können, ist insbesondere der stetigen Optimierung der Systemkosten zu verdanken.“ Matthias Taft, Energievorstand der BayWa AG ergänzt: „Wir treten damit in eine neue Phase der Energieerzeugung ein: Erstmals sind Erneuerbare Energien-Anlagen in der Lage, sauberen Strom zu gleichen oder gar niedrigeren Preisen wie konventionelle Kraftwerke zu erzeugen. Unser Projekt zeigt zugleich das große Potenzial von neuen Finanzierungsmodellen in einem sich wandelnden Marktumfeld. Wir freuen uns, diesen Weg nun zu beschreiten und so einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der europäischen Energiewende zu leisten.“

Der norwegische Energiekonzern Statkraft ist mit einem Portfolio von 15.000 MW einer der größten Vermarkter von Erneuerbarer Energie in Europa.

„Mit Stromabnahmeverträgen sichern wir – wie bei Don Rodrigo – die langfristige Finanzierung von neuen Anlagen und ermöglichen damit den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien in Europa“, sagt Hallvard Granheim, Vorstandsmitglied für den Bereich Market Operations & IT von Statkraft. „Statkraft bringt europaweit Stromerzeuger und Unternehmen aus Gewerbe und Industrie zusammen und entwickelt neue Konzepte, die einen Mehrwert für beide Seiten bieten. Dabei profitieren unsere Kunden von unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Lieferung von Erneuerbarer Energien zu langfristig planbaren und wettbewerbsfähigen Preisen.“

Über BayWa r.e. renewable energy GmbH (BayWa r.e.):

Die BayWa r.e. renewable energy GmbH bündelt als 100%ige Tochter der BayWa AG die Aktivitäten der Geschäftsfelder Solarenergie, Windenergie, Bioenergie sowie Geothermie. Mit Hauptsitz in München ist BayWa r.e. weltweit aktiv. Als Full-Service-Partner mit rund 1.400 Mitarbeitern und mehr als 25 Jahren Markterfahrung entwickelt,
realisiert, berät und betreut BayWa r.e. Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Unternehmen übernimmt darüber hinaus die Betriebsführung sowie die Instandhaltung von Anlagen. Weitere Geschäftstätigkeiten umfassen den Handel mit Photovoltaik-Komponenten und den Einkauf und die Vermarktung von Energie aus erneuerbaren Quellen.

Die Muttergesellschaft BayWa AG ist ein internationaler Handels- und Dienstleistungskonzern mit den Kernsegmenten Agrar, Energie und Bau.

Über Statkraft:

Statkraft ist international führend in Wasserkraft und Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie. Der Konzern erzeugt Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Gas,
liefert Fernwärme und ist weltweit ein bedeutender Akteur im Energiehandel. Statkraft beschäftigt 3.600 Mitarbeiter in 16 Ländern.

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