Sichere und transparente Lieferketten schaffen
Sorgfaltspflichten im Bereich der Menschen- und Umweltrechte.
Positiven Einfluss nehmen
Da wir Veränderungen in globalen Märkten vorantreiben, ist es wichtig, diese positiv zu gestalten. Unser Social Compliance Team sorgt dafür, dass gesetzliche Vorgaben zu Menschen- und Umweltrechten in all unseren Geschäftsbereichen und entlang unserer Lieferketten umgesetzt werden.
Um diese Pflichten und Verantwortlichkeiten umzusetzen, haben wir unser eigenes Social-Compliance-Management-System (SCMS) entwickelt. Dieses umfasst die folgenden fünf Schlüsselelemente:
Risikoanalyse: Identifikation, Bewertung und Priorisierung von Risiken für Menschenrechte und die Umwelt mithilfe spezieller Datenanalyse-Software von Drittanbietern. BayWa r.e. verwendet die Plattform IntegrityNext zur Durchführung einer abstrakten Risikoanalyse unserer Geschäftsbereiche und unserer direkten Lieferanten.
Prävention: Maßnahmen zur Minimierung und Vermeidung von Risiken im eigenen Geschäftsbereich, sowie bei unseren direkten Lieferanten und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entlang unserer Lieferkette, z. B. durch geeignete Beschaffungsstrategien, interne Schulungen und Lieferantenaudits.
Beschwerdeverfahren: Mitarbeitende, Lieferanten und Drittparteien haben Zugang zum Beschwerdeverfahren der BayWa r.e. Eingehende Meldungen von internen und externen Stakeholdern über das spezielle Whistleblower-Portal werden vom Corporate-Compliance-Team bearbeitet.
Abhilfemaßnahmen: Nach der Identifizierung eines konkreten Risikos bzw. einer Verletzung von geschützten Rechten werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um Verstöße zu verhindern, zu beenden oder zu reduzieren. Diese Maßnahmen können beispielsweise Schulungen für Lieferanten und die Teilnahme an Brancheninitiativen umfassen.
Dokumentation und Berichterstattung: Jährliche öffentliche Berichterstattung gemäß den gesetzlichen Verpflichtungen über identifizierte Menschenrechts- und Umweltrisiken, ergriffene Maßnahmen und Evaluierung ihrer Wirksamkeit.
Initiative ergreifen
Als Mitglied des Branchendialogs Energiewirtschaft und der Solar Stewardship Initiative (SSI) arbeitet BayWa r.e. mit anderen Organisationen zusammen, die unser Engagement für menschenrechtliche Compliance teilen.
Im Rahmen des Branchendialogs Energiewirtschaft bündeln die teilnehmenden Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen, das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ihr Fachwissen und ihre Ressourcen, um die menschenrechts- und umweltbezogenen Risiken der deutschen Energieindustrie in ihren globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten zu thematisieren. Ziel ist es, die Menschenrechtssituation und den Zustand der Umwelt entlang der Lieferketten zu verbessern.
Die SSI arbeitet weltweit mit Herstellern, Entwicklern, Installateuren und Käufern entlang der gesamten solaren Wertschöpfungskette zusammen. Gefördert werden dadurch eine verantwortungsvolle Produktion, Beschaffung und Verwaltung von Materialien.
Richtlinien und Grundsätze
In diesen Dokumenten sind unsere Werte und die Standards definiert und dargestellt, die wir von uns und unseren Lieferanten erwarten: