BayWa r.e. gibt 1 MW Solarpark in Sambia frei

SolarPV-Handel

09.05.2018

Mit der Inbetriebnahme eines 1 MW Solarparks hat BayWa r.e. das bislang größte PV-Projekt in Sambia ans Netz gebracht.

Mit der Inbetriebnahme eines 1 MW Solarparks hat BayWa r.e. das bislang größte PV-Projekt in Sambia ans Netz gebracht. Die Freiflächenanlage in Kitwe wurde für den lokalen Energieversorger Copperbelt Energy Cooperation Plc (CEC) realisiert. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit des Project Development Program (PDP) der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der deutschen Außenhandelskammer (AHK). Beide sind Teil der vom deutschen Wirtschaftsministerium ins Leben gerufenen „Exportinitiative Energie“, die CEC von den ökonomischen Vorteilen der aus Deutschland stammenden Technik für dieses Projekt überzeugt hat.

BayWa r.e. hat die PV-Anlage in nur drei Wochen installiert und in Betrieb genommen und wird die Betriebsführung ein Jahr lang von Deutschland aus unterstützen.

„Mit der Inbetriebnahme der bislang größten Photovoltaik-Anlage in Sambia treiben wir unser Engagement auf dem afrikanischen Kontinent weiter voran und leisten einen wichtigen Beitrag zur verstärkten Nutzung von Photovoltaik in der Region Südliches Afrika“, erklärt Tobias Kriete, Regional Manager Africa bei BayWa r.e Solar Projects GmbH.

Ein zentraler Bestandteil dieses Projekts ist das umfangreiche Schulungsprogramm in den Bereichen Projektentwicklung, Instandhaltung der Anlage sowie Betriebsführung. Während BayWa r.e. alle Belange rund um den Betrieb und die Wartung der Anlagen abdeckt, konzentriert sich PDP auf Trainings zur Projektentwicklung. Darüber hinaus erarbeitete PDP einen Lehrplan zum Thema Erneuerbare Energien für die Copperbelt University in Kitwe. Damit wird die PV-Anlage von der Universität zukünftig als Schulungsort und für Lehrzwecke genutzt.

„Besonders stolz sind wir auf unseren Anteil am bislang einmaligen Schulungsprogramm, das die Menschen vor Ort in die Lage versetzt, die Anlage langfristig ohne Unterstützung aus dem Ausland zu betreiben. Auf diesen Know-how-Transfer setzen wir auch bei weiteren Projekten, die wir derzeit in der Region planen. Wir möchten uns in diesem Zusammenhang auch beim PDP bedanken, das deutsche Unternehmen im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ bei der Erschließung neuer Märkte unterstützt. Ihr Einsatz und die Fürsprache für Qualität „made in Germany“ hat sich für uns als sehr hilfreich erwiesen“, sagt Tobias Kriete.

CEC ist Eigentümer und Betreiber der Anlage. „Als Entwickler von Energieinfrastruktur und renommierter Stromversorger freuen wir uns über die erfolgreiche Fertigstellung der Anlage und auf die weitere Zusammenarbeit mit BayWa r.e. und der GIZ“, sagt Aaron Botha, Chief Projects Officer bei CEC. „Durch die Integration der Anlage in den Lehrplan der Copperbelt University und das umfangreiche Schulungsprogramm stellen wir sicher, dass das Know-how zum Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen auch in Zukunft weiterwächst. Darüber hinaus können wir unseren Kunden eine zuverlässige Energieversorgung mit einem diversifizierten Energiemix bieten, der nun auch Solarenergie enthält. So wird die CEC auch in Zukunft zur Diversifizierung der Energiequellen in Sambia beitragen“.

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