BayWa r.e. erfolgreich in erster Innovationsausschreibung

Solar

30.09.2020

Am 1. September 2020 fanden die ersten Auktionen zu den sogenannten Innovationsausschreibungen der Bundesnetzagentur statt. Ziel der Ausschreibungen ist es, „Neuerungen im Ausschreibungsdesign und technische Innovationen“ zu testen.

Hierzu wurden insgesamt 650 Megawatt ausgeschrieben, von denen 200 Megawatt bevorzugt für Anlagenkombinationen vorgesehen waren. BayWa r.e. hat sich an der ersten Ausschreibungsrunde erfolgreich beteiligt und den Zuschlag für einen Solarpark mit Elektrospeicher im Stadtbezirk Pfaffenweiler von Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg („Solarpark Spitalhöfe“) erhalten.  

Der ‚Solarpark Spitalhöfe‘ wird eine Leistung von ca. 7,2 MW und einen Elektrospeicher mit einer Leistung von ca. 2,9 MW umfassen. Die Speicherungskapazität des Batteriespeichers wird ca.1,8 MWh betragen. Das Speicher-Expertenteam der BayWa r.e. hat die Dimensionierung der innovativen Hybrid-Lösung in Zusammenarbeit mit führenden Industriepartnern durchgeführt.  

Die Anlagenkombination wird es ermöglichen, beispielsweise zur Mittagszeit Strom aus der PV-Anlage in den Speicher zu speisen, um ihn dann wiederum bei Bedarf ins Netz einzuspeisen. Der Speicher leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit. 

Marc Krezer, Teamleiter Projektentwicklung Deutschland bei BayWa r.e. erklärt: „Mit dieser Anlagenkombination können wir neue Marktmodelle erproben. Wir können uns damit auf den künftigen Strommarkt einstellen und einen innovativen Beitrag für das Gelingen der Energiewende leisten.“ 

Krezer weiter: „Die Innovationsausschreibungen eignen sich, um die Markteinführung von neuen Technologien und Konzepten voranzutreiben, die bereits kurz vor der Marktreife stehen. Daher begrüßen wir dieses neue Ausschreibungsformat und wir freuen uns, direkt in der ersten Runde erfolgreich gewesen zu sein“. Krezer merkt aber an: „Die Innovationsausschreibungen sollten zudem gezielt auf weitere vielversprechende Ansätze ausgeweitet werden. Technologien wie beispielsweise Agri- und Floating-PV könnten so im Rahmen eines eigenen Ausschreibungsfeldes die Möglichkeit erhalten, sich in der Praxis weiterzuentwickeln und am deutschen Markt zu etablieren.“ 

Der Baubeginn für den ‚Solarpark Spitalhöfe‘ ist für das vierte Quartal 2021 geplant. Die Photovoltaikanlage und der Energiespeicher könnten so im 1. Quartal 2022 in Betrieb gehen. 

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