05. Mai 2017

BayWa r.e. nimmt Solarpark bei Barth in Betrieb

v.l.n.r.: Bürgermeister Dr. Stefan Kerth, Geschäftsführer BayWa r.e. Solar Projects GmbH Dr. Benedikt Ortmann, Minister Christian Pegel, Energievorstand der BayWa AG Matthias Taft, Landrat Ralf Drescher

BayWa r.e. hat den dritten Abschnitt des Solarparks Barth mit 10 MWp, 60 Kilometer nordöstlich von Rostock, fertiggestellt. Damit ist auf dem Gelände des Ostseeflughafens Stralsund-Barth innerhalb von vier Jahren einer der größten Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern entstanden. Auf einer Fläche von insgesamt 63 Hektar wird zukünftig eine Gesamtleistung von rund 50 MWp erreicht – das entspricht der jährlichen Versorgung von über 15.000 Haushalten.

Neben der Gewinnung von Solarstrom trägt die Flächennutzung auch zur Stärkung der Infrastruktur und zur Entlastung der öffentlichen Hand bei. „Der Solarpark auf dem Flughafengelände von Barth ist eine regionale Erfolgsgeschichte“, erklärt Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern. „Zum einen treiben wir damit die Energiewende voran und zeigen, dass Solarstrom einen festen Platz im Energiemix unseres Landes hat. Zum anderen ist der Flughafen Stralsund-Barth dank dieses Projekts einer der wenigen kommunalen Flughäfen in Deutschland, der verlustfrei und damit ohne zusätzliche Belastungen für den Steuerzahler betrieben werden kann.“

Begonnen hat die Realisierung des Solarparks am Ostseeflughafen im Jahr 2012 mit dem 40 Hektar großen und 31,5 MWp starken Bauabschnitt Barth I. Mit Divitz (Barth II) und Barth III realisierte BayWa r.e. in den Folgejahren zusätzliche 18,2 MWp auf dem Gelände, das auch in Zukunft für weitere Photovoltaik-Projekte genutzt werden soll: „Die erfolgreiche Inbetriebnahme des Solarparks bestärkt uns darin, unser Engagement in Barth weiter ausbauen“, kündigt Matthias Taft, Energievorstand der BayWa AG an. „Wir gehen zuversichtlich in die Ausschreibungen für zwei weitere Teilabschnitte mit einer Leistung von sieben und zehn MWp und freuen uns auf die Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort.“